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Mit der Trauer nicht allein bleiben“

Hospiz-Team Abendstern e.V. in Salzbergen eröffnet Trauercafé

Hospiz Trauercafé

Zeit und Raum für Trauernde bietet das Hospiz-Team Abendstern e. V. Salzbergen ab Dezember in einem offenen Trauercafé an. V. l. die Trauerbegleiterinnen Mechthild Pöppe, Leni Bültel, Hannelore Buers, Ursula Wallmann und Sabine Middelberg

bk Salzbergen

Abschiednehmen von einem vertrauten Manschen ist oft ein schmerzhafter Prozess, der das Leben einschneidend verändert. Einsamkeit, Trauer, Wut, Schmerz und Hoffnungslosigkeit mischen sich mit Dankbarkeit und Freude für die gemeinsam erlebte Zeit. Jeder Mensch reagiert anders, auf seine Weise. Das Hospiz-Team Abendstern e. V. Salzbergen lädt ein, mit diesem Abschiedsschmerz nicht alleine zu bleiben, sondern Begegnung zu wagen mit Menschen, die Ähnliches erlebt haben. Am Samstag, den 28. November um 15:00 Uhr findet in der Kapelle des Kolpingbildungshauses Salzbergen erstmalig ein ökumenischer Gottesdienst statt, in dem der Verstorbenen gedacht wird.

Zudem richtet das Hospiz-Team Abendstern mit einem Trauercafé einen Ort der Begegnung ein. Ab Dezember dieses Jahres ist an jedem dritten Samstag im Monat zwischen 15:00 und 17:00 Uhr in der Hügelburg der ev.-ref. Kirche am Hügelweg 10 in Salzbergen Raum und Zeit für Trauernde. Es werden geleitete Gesprächsrunden sowie Gelegenheit zur freien Unterhaltung angeboten. Die Gruppe ist überkonfessionell und offen, es bedarf keiner Anmeldung. Vertraulichkeit ist oberstes Gebot.

Hannelore Buers, Leni Bültel, Sabine Middelberg, Mechthild Pöppe und Ursula Wallmann vom Hospiz-Team Abendstern sind fachlich ausgebildet in der Trauerbegleitung und erfahren in der Begleitung Schwerkranker und Sterbender. „Sterben und Trauer kann man nicht trennen. Angehörige, die einen lieben Menschen lange gepflegt haben, fallen nach dessen Tod oft in ein tiefes Loch und bleiben mit ihrer Trauer allein zurück. Aus der Erfahrung und unserer Arbeit heraus wissen wir, dass da Gesprächsbedarf besteht“, so die Trauerbegleiterinnen, die auch Einzelgespräche und bei entsprechender Nachfrage Trauergruppen anbieten möchten.

Ansprechpartner für das Trauercafé sind Leni Bültel (05976/7960) und Hannelore Buers (05976/677).

 

Drei neue Mitglieder für das Hospiz-Team

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Petra Niemeyer, Ingrid Steinforth, Brigitte Kruse

Für unseren Verein nahmen drei neue Mitglieder an einen Einführungskursus für die Hospizarbeit teil. Erste grundlegende Inhalte zum Thema Hospizarbeit wurden vermittelt.

Insgesamt bestand die Gruppe aus 13 Frauen aus Salzbergen, Spelle, Schapen und Recke.

Der Kursus startete mit einem Wochenende am 11. und 12. September im LWH

Lingen / Holthausen unter der Leitung von Frau Gertrud Boskamp. Es gelang der Referentin in kurzer Zeit die Gruppenmitglieder zusammenzuführen und ein Klima des Wohlfühlens und der Offenheit zu schaffen.

Themen waren der eigene Erfahrungshintergrund, der Umgang mit der eigenen Sterblichkeit und die Vermittlung der Sterbephasen nach Elisabeth Kübler Ross. Die Teilnehmer wurden sensibilisiert für die Begleitung von Sterbenden und erkannten wie unterschiedlich es sein kann, was der einzelne benötigt oder sich wünscht in der letzten Phase seines Lebens.

Es folgten 4 Themenabende in Spelle. Die Teilnehmer erlernten die Grundgriffe der Pflege, unterschiedliche Lagerungen wurden geübt, weitere Themen waren: wie verstehe ich die Sprache der Sterbenden und komme mit ihnen ins Gespräch? Wie deute ich Symbole, die sie mir geben? Wie bin ich ihnen ein guter Zuhörer?

Der dritte Abend wurde von Herrn Dr. Brinkmann geleitet zum Thema: „Medizinische Fragen beim Sterben und Patientenverfügung“.

Ein weiterer Abend wurde von Pfarrer Hartung geleitet zu Thema Sterben aus Sicht eines Gläubigen.

Der Kursus endete am 05.12. wieder unter Leitung von Frau Boskamp unter dem Thema Umgang mit Trauernden. Eine gute Ausgewogenheit zwischen Theorie und praktischen Übungen machten den Tag spannend und interessant.

Insgesamt waren wir beeindruckt und haben eine gute Basis für unsere ehrenamtliche Tätigkeit erhalten. Danke!
Petra Niemeyer und Ingrid Steinforth

Maria Winnemöller neue Hospiz-Koordinatorin                                                            17.07.2009

Salzbergen.
Das Hospiz-Team Abendstern e.V. Salzbergen hat seine lang jährige Koordinatorin Henny Schäfer verabschiedet. Seit Gründung des Vereins im Jahr 2003 nahm sie diese Aufgabe ehrenamtlich und mit großem persönlichen Engagement wahr. Auf eigenen Wunsch trennte sie sich jetzt von dieser Aufgabe.

Weiter im Hospizverein „Abendstern“ mitarbeiten möchte Henny Schäfer (2. von links). Darüber freuten sich (von links) Helmut Heitz, Anni Brinker, Franz Stoll und die neue Koordinatorin Maria Winnemöller.

Maria Winnemöller neue Hospiz-Koordinatorin

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde sprachen ihr Vorstand und Aktive Dank und Anerkennung aus. Frau Schäfer kündigte an, weiter im Verein mitarbeiten zu wollen. Neue Koordinatorin ist Maria Winnemöller.

Zurzeit sind elf Ehrenamtliche in der Sterbebegleitung tätig. Nach den Worten des Vorsitzenden Helmut Heitz soll das kostenlose und überkonfessionelle Angebot der Sterbe- und Trauerbegleitung im Bewusstsein der Gemeinde Salzbergen weiter verankert werden.

Jeden ersten Mittwoch im Monat findet im Gemeindezentrum von 15 bis 17 Uhr eine Sprechstunde des Vereins statt.

„Trauer ist heilende Schwerstarbeit“


Maria Winnemöller, Agnes Stratmann, Hannelore Hasken, Henny Schäfer, Agnes Schulze-Schweifing, Margret Giesken, Anni Brinker, Gertrud Boskamp, (Kursleitung)

Sabine Middelberg, Marlies Veltmann, Andrea Möller, Mechthild Nöthe, Hedwig Fahrendorf, Monika Egbers, Anneliese Lohaus

 

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Trauerbegleitungskurs für Hospizmitglieder aus Salzbergen und Spelle

“Trauer ist Schwerstarbeit, die geleistet werden muss, um die eigene Seele zu heilen“.

Das betonte Gertrud Boskamp vom Trauerinstitut Deutschland, bei der insg. 14 Mitglieder des Hospiz-Teams Abendstern Salzbergen und der Hospizgruppe Spelle einen Trauerbegleitungskurs absolvierten.

Seit Januar dieses Jahres erfuhren die ehrenamtlichen Hospizmitarbeiterinnen in 72 Unterrichtseinheiten alles über die eigene Trauer und den Umgang mit Trauernden.

Wichtig sei es, dem Trauernden zuzuhören und seine Gefühle zu bestätigen, statt sie klein zu reden.

Die Basisqualifizierung zur Trauerbegleitung, die nicht nur in der Hospizarbeit, sondern besonders auch bei Unfällen und Notfällen menschliche Hilfe leisten kann, wurde im Kloster Thuine mit der Übergabe der Zertifikate abgeschlossen.

Entscheidend ist, was der Patient möchte“

Mitgliederversammlung des Hospiz-Teams Abendstern in Salzbergen

Hospiz Mitgliederversammlung    

Auf großes Interesse stieß der Vortrag des Internisten Dr. med. Richard Kröger zum Thema „Ernährung am Lebensende“ während der Mitgliederversammlung des Hospiz-Teams Abendstern e.V. in Salzbergen. V. l.: Erster Vorsitzender Helmut Heitz, Referent Dr. Richard Kröger und Zweite Vorsitzende Anni Brinker.

bk Salzbergen
Essen ist lebensnotwendig und kann Energie, Genuss, Zuwendung, Gemeinschaftserlebnis, Fürsorge, aber auch Trost bedeuten. Doch gerade in der letzten Lebensphase eines Schwerstkranken müsse immer gelten: Lebensqualität verbessern und Leiden lindern. Wenn ein Sterbender nur wenig essen wolle, so müsse man dies akzeptieren. Das betonte der Internist Dr. med. Richard Kröger, Oberarzt der Inneren Abteilung und seit fünf Jahren Verantwortlicher für die Palliativabteilung des Thuiner Krankenhauses, der im Rahmen der Mitgliederversammlung des Hospiz-Teams Abendstern e.V. im Salzbergener Kulturkeller ein Referat zum Thema „Ernährung am Lebensende“ hielt.

90 % der jährlich 200 bis 250 Patienten, die in der Palliativstation Thuine begleitet werden, leiden an Krebs. Das dort arbeitende Personal werde häufig mit der Situation der Kranken konfrontiert, keinen Hunger bzw. Appetit zu haben und unter Gewichtsverlust zu leiden. Diese Symptome seien oft Grund für die Einweisung, so Dr. Kröger. Für den nicht essen wollenden oder könnenden Schwerkranken stehe zunächst immer die Ursachensuche im Vordergrund. Dabei sei zu unterscheiden zwischen den behandelbaren Ursachen wie z. B. Entzündungsschmerz beim Schlucken und den nicht behandelbaren wie z. B. ein veränderter Stoffwechsel, der wegen des fortschreitenden Krebses die Nährstoffe nicht mehr verwertet. In der Endphase des Lebens könne es eben auch wichtig sein, nicht so viel zu essen. Angehörige und Pflegepersonal sollten lernen, Enttäuschungen auszuhalten, wenn der Patient nur wenig oder nichts von dem isst, was eigens nach seinen Wünschen zubereitet wurde. Die entscheidende Frage laute stets: „Was möchte der Patient?“

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung standen zudem die Vorstandswahlen, in deren Verlauf der erste Vorsitzende Helmut Heitz und Finanzwart Franz Stoll einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden. Helmut Heitz erläuterte, dass das Hospiz-Team sich auch stark im Bereich Trauerarbeit fortbilde und zum Wohle der Menschen engagieren wolle. Wie Koordinatorin Henny Schäfer berichtete, sei zurzeit die erste Trauerbegleitung angelaufen. Elf Ehrenamtliche seien im Moment in der Sterbebegleitung tätig. Helmut Heitz verwies darauf, dass man das kostenlose und überkonfessionelle Angebot der Sterbe- und Trauerbegleitung im Bewusstsein der Gemeinde Salzbergen weiter verankern wolle. Daher finde jeweils am ersten Mittwoch im Monat im Gemeindezentrum eine öffentliche Sprechstunde des Hospizvereins statt, um mit vielen Mitbürgern in Kontakt zu kommen.
Der Dank Helmut Heitz´ galt abschließend Allen, die den Verein und seine Arbeit unterstützen.

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Hospizteam Abendstern e.V.

Aus- bzw. Weiterbildung zweier Mitglieder

Das Foto zeigt Anni Brinker (2. Vors.), Leni Bültel,
Henny Schäfer (Koordinatorin) und Hannelore Buers
bei der Zertifikatsübergabe

 

An einer 13monatigen Aus- bzw. Weiterbildung nahmen für unseren Verein Leni Bültel und Hannelore Buers mit Erfolg teil. Durch das Erarbeiten umfangreicher Inhalte erlangten sie die große Basisqualifikation in der Trauerbegleitung.

Zudem musste jeder Teilnehmer eine Projekt- und Abschlussarbeit erstellen, die im Abschlusskolloquium präsentiert wurde. Gemeinsame Veranstalter dieser Weiterbildungs-maßnahme waren die ev. luth. und die kath. Kirche. Mit Absolvierung ihrer Ausbildung wurden die Teilnehmer(innen) als Trauerbegleiter gesandt und in einer feierlichen Abschlussveranstaltung verabschiedet. Hierzu „Herzlichen Glückwunsch!“.